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Radikal neue sexuelle Technologien, die wir „Digiseksualitäten“ nennen, sind hier. Mit dem Fortschritt dieser Technologien wird ihre Akzeptanz zunehmen, und viele Menschen könnten sich als „Digiseksuelle“ identifizieren – Personen, deren primäre sexuelle Identität durch die Nutzung von Technologie geprägt ist. Forscher haben herausgefunden, dass sowohl Laien als auch Fachleute gemischte Gefühle gegenüber Digiseksualitäten haben. Fachleute müssen auf die Herausforderungen und Vorteile, die mit der Akzeptanz solcher sexueller Technologien verbunden sind, vorbereitet sein. Um ethisch und tragfähig zu bleiben, müssen Fachleute bereit sein, mit Klienten zu arbeiten, die an Digiseksualitäten teilnehmen. Viele Praktiker sind jedoch mit solchen Technologien sowie den sozialen, rechtlichen und ethischen Implikationen nicht vertraut. Leitlinien zur Unterstützung von Individuen und Beziehungssystemen, informierte Entscheidungen bezüglich der Teilnahme an technologiegestützten Aktivitäten jeglicher Art, geschweige denn von sexueller Natur, zu treffen, sind rar gesät. Daher ist ein Rahmen zur Verständnis der Natur der Digiseksualität und wie man damit umgeht, von entscheidender Bedeutung.
McArthur et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.