Cangrelor bietet eine intravenöse Alternative mit schnellem Wirkungseintritt und -austritt zu oralen P2Y12-Inhibitoren für Patienten, die sich einer PCI unterziehen, insbesondere nützlich in Szenarien wie kardiogenem Schock, wo die orale Verabreichung schwierig ist.
Der Einsatz von Thrombozytenaggregationshemmern ist bei perkutanen Koronarinterventionen sowohl perioperativ als auch im postinterventionellen Zeitraum unerlässlich. Die perioperative antithrombozytäre Therapie, die darauf abzielt, ischämische Komplikationen zu begrenzen, wird hauptsächlich mit oralen Mitteln wie Aspirin und P2Y12-Inhibitoren durchgeführt. Es gibt jedoch mehrere Einschränkungen bei der Verwendung oraler P2Y12-Inhibitoren, einschließlich der schwierigen Verabreichung bei Patienten mit kardiogenem Schock und des relativ langsameren Wirkungseintritts, was einen signifikanten Zeitraum des Verfahrens mit einer suboptimalen thrombozytenhemmenden Wirkung hinterlässt. Diese Fallstricke könnten durch die Verwendung von Cangrelor, dem einzigen verfügbaren intravenösen P2Y12-Inhibitor, der eine schnelle Wirkungseintritt und -austritt bietet sowie ein vorteilhaftes pharmakologisches Profil aufweist, vermieden werden. Der Einsatz von Cangrelor hat in den letzten Jahren zugenommen, wobei mehrere Studien darauf abzielen, zu bestimmen, welches der optimale Patientenphänotyp für eine solche Behandlung ist und wie die Verwendung als Ergänzung zu oralen P2Y12-Inhibitoren erfolgen kann. Das Ziel dieser Überprüfung ist es daher, einen Überblick über das pharmakologische Profil von Cangrelor und ein Update zu den klinischen Belegen zu geben, die dessen Verwendung unterstützen, sowie den optimalen Patientenphänotyp, dazugehörige klinische Algorithmen und zukünftige Implikationen für die größere Implementierung dieses Mittels in die klinische Praxis zu diskutieren.
Pyrpyris et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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