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ZWECK: Bewertung der Auswirkungen der allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) von passenden verwandten Spendern (MRDs) und passenden unverbundenen Spendern (MUDs) auf das Ergebnis bei Hochrisikopatienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) im Rahmen einer prospektiven multizentrischen Behandlungsstudie. PATIENTEN UND METHODEN: Zwischen 1998 und 2004 wurden 844 Patienten (Medianalter, 48 Jahre; Bereich, 16 bis 62 Jahre) mit AML in das Protokoll AMLHD98A aufgenommen, das eine risikoadaptierte Behandlungsstrategie beinhaltete. Hochrisiko wurde definiert durch das Vorhandensein ungünstiger Zytogenetik und/oder durch keine Reaktion auf die Induktionstherapie. ERGEBNISSE: Zweihundert siebenundsechzig (32%) der 844 Patienten wurden der Hochrisikogruppe zugeordnet. Von diesen 267 Patienten erreichten 51 Patienten (19%) eine vollständige Remission, hatten jedoch ungünstige Zytogenetik, und 216 Patienten (81%) zeigten keine Reaktion auf die Induktionstherapie. Eine allogene HSCT wurde tatsächlich bei 162 (61%) der 267 Hochrisikopatienten nach einer mittleren Zeit von 147 Tagen nach der Diagnose durchgeführt. Die Spenderquellen waren wie folgt: MRD (n = 62), MUD (n = 89), haploidentischer Spender (n = 10) und Nabelschnurblut (n = 1). Die 5-Jahres-Überlebensraten betrugen 6,5% (95% CI, 3,1% bis 13,6%) für Patienten (n = 105), die nicht zur HSCT gingen, und 25,1% (95% CI, 19,1% bis 33,0%; ab Transplantationsdatum) für Patienten (n = 162), die eine HSCT erhielten. Die multivariable Analyse, die allogene HSCT als zeitabhängige Kovariate einbezog, ergab, dass die allogene HSCT das Ergebnis signifikant verbesserte; es gab keinen Unterschied im Ergebnis zwischen allogener HSCT von MRD und MUD. SCHLUSSFOLGERUNG: Die allogene HSCT bei jüngeren Erwachsenen mit Hochrisiko-AML hat einen signifikanten positiven Einfluss auf das Ergebnis, und die allogene HSCT von MRD und MUD ergibt ähnliche Ergebnisse.
Schlenk et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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