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Die Förderung der Selbstbestimmung von Jugendlichen mit Behinderungen ist zu einer Best Practice in der Sekundarschulbildung und den Übergangsservices geworden, aber bis heute gab es keine Studien, die eine kausale Beziehung zwischen den Bemühungen zur Förderung der Selbstbestimmung und der Verbesserung der Selbstbestimmung von Jugendlichen mit Behinderungen herstellen. Dieser Artikel berichtet über eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 371 Schülern der Oberstufe, die spezielle Bildungsdienste in den kategorischen Bereichen geistige Behinderung oder Lernbehinderungen erhielten. Die Schüler wurden randomisiert einer Interventions- oder Kontrollgruppe (nach Schulcampus) zugewiesen, wobei die Schüler in der Interventionsbedingung mehrere Unterrichtskomponenten erhielten, um die Selbstbestimmung zu fördern. Die latente Wachstumsanalyse zeigte, dass zwar alle Schüler in der Studie in den drei Jahren der Untersuchung eine verbesserte Selbstbestimmung aufzeigten, die Schüler in der Interventionsgruppe jedoch ein signifikant größeres Wachstum zeigten, obwohl spezifische intra-individuelle Variablen dieses Wachstum beeinflussten. Es werden Implikationen für Forschung und Intervention diskutiert.
Wehmeyer et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.