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Die Nahrungsaufnahme spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit, und das Verständnis des Prozesses der Lebensmittelauswahl ist zentral für die Gesundheitsförderung. Lebensverlaufstransitionen und -verläufe einer Person (anhaltende Gedanken, Gefühle, Strategien und Handlungen über die Lebensspanne) sind grundlegende Einflüsse auf die Entwicklung ihres persönlichen Systems zur Lebensmittelauswahl. Diese Analyse nutzte eine Lebenslaufperspektive, um Einflüsse auf die Obst- und Gemüsewahl von Erwachsenen zu untersuchen. Eine gezielte, multi-ethnische Stichprobe von 86 Erwachsenen in einer US-Stadt nahm an halbstrukturierten, vertiefenden Interviews über ihren Lebenslauf, ihre Lebensmittelwahl und Einflüsse auf den Obst- und Gemüsekonsum teil. Die qualitative Analyse der Interviewtranskripte, unter Verwendung eines auf der konstanten Vergleichsmethode basierenden Grounded-Theory-Ansatzes, ergab, dass vergangene Lebensereignisse und -erfahrungen starke Einflüsse auf die gegenwärtigen Systeme für die Obst- und Gemüsewahl hatten. Lebensverlaufstransitionen, insbesondere Rollenauswechselungen und Gesundheitsevents, versetzten Menschen in relativ stabile diätetische Verläufe, die die gegenwärtigen Lebensmittelentscheidungen prägten. Die meisten Menschen erlebten einige bedeutende Übergänge, die ihre Obst- und Gemüsewahl beeinflussten, wobei einige abrupt und andere allmähliche Veränderungen in ihren Verläufen waren. Ein Lebenslaufmodell des Verlaufs der Lebensmittelauswahl wurde aus den Daten entwickelt, um zu reflektieren, wie vergangene Ereignisse und Erfahrungen in gegenwärtige Kontexte operationalisiert wurden, um die Lebensmittelwahl zu gestalten. Zu den wichtigsten Einflüssen auf den Verlauf gehörten die Ernährungserziehung, Rollen, Gesundheit, ethnische Traditionen, Ressourcen, Standort und das Lebensmittelsystem. Eine Lebenslaufperspektive auf die Lebensmittelauswahl bietet einzigartige Einblicke, die zeigen, wie vergangene Ereignisse mit gegenwärtigen Umgebungen interagieren, um sowohl gegenwärtige Gesundheitsverhalten wie Lebensmittelwahl zu ermöglichen als auch zu begrenzen.
Devine et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.