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Lanthanid-basierte lumineszente Materialien haben einzigartige Eigenschaften und sind gut untersucht für viele potenzielle Anwendungen. Insbesondere die charakteristische 5d → 4f Emission von divalenten Lanthanidionen wie EuII ermöglicht die Abstimmung der emissiven Eigenschaften durch Modulation der Koordinationsumgebung. Wir berichten über die Synthese und Photolumineszenzuntersuchung des Pentamethylcyclopentadienyleuropium(II)-tetrahydroborat-bis(tetrahydrofuran)-Dimer (1), das erste Beispiel eines organometallischen, diskreten molekularen EuII-Bandverschiebungs-Lumineszenzthermometers. Der Komplex 1 zeigt eine absolute Sensitivität von 8,2 cm–1 K–1 bei 320 K, die bisher höchste, die für ein lanthanid-basiertes Bandverschiebungs-Thermometer beobachtet wurde. Die opto-strukturelle Korrelation mittels variabler Temperatur-Einkristall-Röntgenbeugung und Fluoreszenzspektroskopie ermöglicht die Rationalisierung der bemerkenswerten thermometrischen Lumineszenz des Komplexes 1 und zeigt das signifikante Potenzial molekularer EuII-Verbindungen in der Lumineszenzthermometrie auf.
Diaz‐Rodriguez et al. (Do,) untersuchten diese Frage.