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Es ist erwiesen, dass der sozioökonomische Status (SES) einzelner Schüler stark mit dem akademischen Erfolg verbunden ist, allerdings ist weniger darüber bekannt, wie diese Beziehung aussieht, wenn sowohl der SES der Schüler als auch der der Schule berücksichtigt werden. Um diese Zusammenhänge genauer zu untersuchen und um die Bildungfinanzierungspolitik zu informieren, unterzogen wir den Datensatz der PISA-Studie 2003 in Australien einer sekundären Analyse, um das Lese- und Mathematikverständnis von Schülern mit unterschiedlichem SES in verschiedenen Schul-SES-Gruppen besser zu verstehen. Unsere deskriptiven Analysen zeigen, dass steigende Schul-SES-Werte konstant mit einer Verbesserung der akademischen Leistungen der Schüler korrelieren und dass diese Beziehung unabhängig vom SES der einzelnen Schüler besteht. In Australien spielt das sozioökonomische Profil der Schule eine wesentliche Rolle im Hinblick auf den akademischen Erfolg. Wir diskutieren die Auswirkungen dieser Ergebnisse im Kontext der aktuellen Diskussion über die bundesstaatlichen Schulfinanzierungspolitiken und legen dabei besonderes Augenmerk auf die Verbindung zwischen Schulzusammensetzung und Schülerleistung.
Perry et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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