Key points are not available for this paper at this time.
Das Plasmodium falciparum Histidin-reiche Protein 2 (PfHRP2) Antigen wurde semi-quantitativ in Vollblut, Plasma und Überständen sowie roten Blutkörperchen von in vitro-Kulturen mit dem Dipstick ParaSight-F Test und auch durch einen quantitativen Antigen-Bindungs-Enzym-gekoppelten Immunadsorptionsassay (ELISA) gemessen. In vitro wurde PfHRP2 hauptsächlich während der zweiten Hälfte des asexuellen Zyklus mit einem deutlichen Anstieg während der Schizontentwicklung und -ruptur ausgeschüttet. Das insgesamt vor der Schizogonie ausgeschüttete PfHRP2 entsprach ungefähr 4 % von dem, was in den roten Blutkörperchen enthalten war. In Proben von 55 Patienten mit akuter Falsiparum-Malaria entsprach das Nachweisniveau durch ELISA parasitämien von 100/mikroL für Vollblut und 1600/mikroL für abgetrenntes Plasma. Die PfHRP2-Werte im Vollblut korrelierten signifikant mit der Aufnahmepathogenität (r = 0,76, P < 0,0001) und dem Entwicklungsstadium des Parasiten (r = 0,43, P < 0,01). Obwohl die PfHRP2-Konzentrationen im Vollblut bei schwerer Malaria höher waren, waren die Plasmakonzentrationen von PfHRP2 bei schwerer Malaria (Median-Titer 1:320, Bereich null bis 1:1280) erheblich höher als bei unkomplizierter Malaria (Median-Titer 1:5, Bereich null bis 1:80; P < 0,0001). Das Verhältnis von Vollblut zu Plasma PfHRP2 war bei schwerer Malaria niedriger als bei unkomplizierter Malaria (Median 4, Bereich 0,25 bis 256, versus 64, Bereich 4 bis 1280; P < 0,0001). Bei Plasma-Proben korrelierte die Intensität der Farbänderung am Dipstick gut mit der präziseren Messung der optischen Dichte im ELISA (r = 0,88, P < 0,0001). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Messung von PfHRP2 im Plasma einen alternativen Ansatz zur Beurteilung der Parasitenbiomasse und damit zur Prognose bei schwerer Malaria bieten könnte, und dass dies einfach durch die Verwendung der derzeit verfügbaren Dipsticks erfolgen könnte.
Desakorn et al. (Dienstag,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: