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Die Linienfestlegung ist ein Entwicklungsprozess, bei dem sich einzelne CD4+CD8+ (doppelt positive, DP) Thymozyten dafür entscheiden, sich entweder zu CD4+- oder CD8+-T-Zellen zu differenzieren. Das molekulare Ereignis bzw. die molekularen Ereignisse, die die Linienfestlegung definieren, sind jedoch umstritten. Wir haben zuvor vorgeschlagen, dass die Linienfestlegung bei DP-Thymozyten molekular als die selektive Beendigung der CD4- oder CD8-Korezeptorsynthese definiert werden kann. Die vorliegende Studie stützt eine solche molekulare Definition, indem sie zeigt, dass die Beendigung entweder der CD4- oder der CD8-Synthese ein streng reguliertes Ereignis ist, das nur innerhalb der am weitesten differenzierten DP-Subpopulation (CD5hiCD69hiTCRhibcl-2hi) erkennbar ist. Tatsächlich synthetisieren im Wesentlichen alle Zellen innerhalb dieser DP-Subpopulation aktiv nur ein einziges Korezeptormolekül. Darüber hinaus identifizieren die vorliegenden Ergebnisse drei unterschiedliche Subpopulationen von DP-Thymozyten, die den Entwicklungsverlauf des Prozesses der Linienfestlegung definieren, und zeigen, dass die Linienfestlegung mit einer Hochregulierung von TCR und bcl-2 einhergeht. Somit stützt diese Studie eine molekulare Definition der Linienfestlegung und identifiziert TCRhibcl-2hi DP-Thymozyten eindeutig als Zellen, die bereits auf entweder die CD4- oder die CD8-T-Zelllinie festgelegt sind.
Punt et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.