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Die Huntington-Krankheit (HD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch eine poly-CAG-Erweiterung im ersten Exon des HTT-Gens verursacht wird, was zu einem verlängerten Polyglutamin-Trakt im N-terminalen Bereich des Huntingtin (Htt)-Proteinprodukts führt. Proteolytische Fragmente des polyglutaminhaltigen N-terminalen Bereichs bilden intranukleäre Aggregate, die mit HD korreliert sind. Es wurde gezeigt, dass posttranslationale Modifikationen von Htt seine Funktion und Aggregationseigenschaften verändern. Der Effekt der N-terminalen Acetylierung von Htt wurde jedoch bislang nicht betrachtet. Hier haben wir ein bakterielles System entwickelt, um unmodifiziertes oder N-terminal acetylierte und aggregationsinduzierbare Htt-Proteine zu produzieren. Wir verwendeten dieses System gemeinsam mit biochemischen, biophysikalischen und bildgebenden Studien, um zu bestätigen, dass das Htt-N-terminal ein in vitro Substrat für die NatA N-terminale Acetyltransferase ist und zeigen, dass die N-terminale Acetylierung die Aggregation fördert. Diese Studien stellen die erste Verbindung zwischen N-terminaler Acetylierung und der Förderung einer neurodegenerativen Erkrankung dar und deuten darauf hin, dass die von NatA vermittelte Acetylierung von Htt ein neues potenzielles therapeutisches Ziel bei HD sein könnte.
Gottlieb et al. (Sun) haben diese Frage untersucht.