Key points are not available for this paper at this time.
Die Dynamik des Welttourismus verändert sich ständig und prägt die Trajektorien der Städte tiefgreifend. Der „Call-Effekt“ des UNESCO-Weltkulturerbestatus hat den Tourismus in vielen Städten angekurbelt. Die große Anzahl von Besuchern und die Nebeneffekte, wie die Überfüllung zentraler Plätze, wecken die Notwendigkeit, Kulturgüter zu entwickeln und zu schützen. Daher ist die Analyse des räumlichen Verhaltens von Touristen entscheidend, um die Bedürfnisse touristifizierter Städte korrekt zu adressieren. In diesem Artikel werden die individuellen spatiotemporalen Trajektorien von Besuchern entlang des urbanen Netzwerks rekonstruiert, unter Verwendung von Tausenden von geotaggten Flickr-Fotos, die von Besuchern im historischen Zentrum der UNESCO-Weltkulturerbestadt Toledo (Spanien) aufgenommen wurden. Ein Prozess zur Rekonstruktion der Trajektorien unter Verwendung fortschrittlicher GIS-Techniken wurde implementiert. Das räumliche Verhalten wurde verwendet, um die touristischen Standorte zu klassifizieren, die auf der offiziellen Touristenkarte der Stadt angeboten werden, sowie um die Assoziation mit den Landnutzungen zu identifizieren. Die Ergebnisse bringen neues Wissen, um das räumliche Verhalten von Besuchern zu verstehen, und neue Sichtweisen über den Einfluss des urbanen Umfelds und seiner Nutzung auf das räumliche Verhalten der Besucher. Unsere Ergebnisse zeigen, wie Touristenattraktionen und die Lage gemischter kommerzieller und freizeitorientierter Nutzungen das räumliche Verhalten der Besucher prägen. Überfüllte Straßen und Schattenbereiche, die von Besuchern untererforscht werden, werden hervorgehoben.
Domènech et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.