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ZIEL DER ÜBERSICHT: Eine kürzliche Überprüfung hat den bestehenden Mangel an Evidenz bezüglich Anpassungsstörungen hervorgehoben. Sie kam zu dem Schluss, dass wir warten sollten, um Anpassungsstörungen anzupassen, bis Evidenz verfügbar ist. Dies ist ein zirkuläres Argument, das die unzureichende Definition von Anpassungsstörungen festschreibt. Der vorliegende Artikel skizziert, warum wir Anpassungsstörungen ändern sollten und welche wesentlichen Hindernisse bei der Überarbeitung dieser Kategorie beseitigt werden müssen. NEUESTE ERKENNTNISSE: Die Anpassungsstörung ist eine häufige Störung, zumindest in medizinischen Einrichtungen. Viele dieser Patienten erfüllen nicht die Kriterien einer spezifischeren Diagnose, werden jedoch dennoch als 'behandlungsbedürftig' angesehen. Kliniker schätzen die Möglichkeit, Anpassungsstörungen als 'Joker'-Diagnosen zuzuordnen. Der Nachteil dieser klinischen Nützlichkeit besteht in dem Mangel an operativer diagnostischer Spezifität. Dies führt dazu, dass Widerstand gegen eine ordnungsgemäße Forschung zu Anpassungsstörungen besteht, was dazu führt, dass ein erheblicher Teil der Patienten Behandlungen erhält, die nicht evidenzbasiert sind. Daher besteht ein Bedarf an einer Überarbeitung der Anpassungsstörungen. Dabei müssen die Grenzstreitigkeiten, was Anpassungsstörungen von normalen menschlichen Anpassungsprozessen und anderen (spezifischeren) Störungen unterscheidet, gelöst werden. ZUSAMMENFASSUNG: Angesichts der hohen Prävalenzraten von Anpassungsstörungen und ihrer wissenschaftlichen Vernachlässigung ist es an der Zeit, Anpassungsstörungen zu überarbeiten.
Baumeister et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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