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In den letzten zwanzig Jahren haben wir eine Vielzahl von epidemiologischen Studien zum Thema Fettleibigkeit und Schlafdauer gesehen, mit einem Fokus auf den Body-Mass-Index, da dieser leicht und kostengünstig messbar und analysierbar ist. Solche Studien zeigen häufig, dass ein höherer BMI querschnittlich mit kürzerem Schlaf assoziiert ist und dass in longitudinalen Studien kürzere Schlafdauer über die Zeit mit einem Anstieg des BMI verbunden ist, aber einige Forschungen fanden keinen Zusammenhang zwischen den beiden. Diese narrative Übersicht ist nicht erschöpfend, bewertet jedoch die Literatur zu Schlafdauer und BMI aus Perspektiven, die in einer einzelnen Arbeit bisher noch nicht untersucht wurden. Daher bespreche ich Forschung in diesen wichtigen Bereichen: Bidirektionalität, objektive vs. subjektive Schlafdauer, wie bedeutsam die Effektgrößen sind und wie wir begonnen haben, die Kausalität in diesem Bereich anzugehen. Aus den in dieser Übersicht bewerteten Beweisen geht hervor, dass: (i) es einige bescheidene Hinweise auf eine bidirektionale Beziehung zwischen BMI und Schlafdauer sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen gibt; (ii) objektive Messungen des Schlafs wo möglich verwendet werden sollten; (iii) es bleibt schwierig zu bestätigen, ob die Effektgrößen in einem klinischen Setting abschließend bedeutsam sind, aber zumindest bei Erwachsenen scheint dies bisher unwahrscheinlich; (iv) bis heute gibt es keine soliden Beweise dafür, dass diese Beziehung (in beide Richtungen) tatsächlich kausal ist. In naher Zukunft möchte ich eine Triangulation dieser Erkenntnisse sehen und vielleicht eine Hinwendung zu spezifischen Aspekten der Beziehung zwischen Fettleibigkeit und Schlaf, die bisher aus verschiedenen Gründen nicht detailliert behandelt wurden.
Victoria Garfield (Mi.) hat diese Frage untersucht.