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Einführung Die mechanische Thrombektomie ist eine hochwirksame Behandlung für akuten ischämischen Schlaganfall (AIS), der durch große Gefäßverschlüsse (LVO) verursacht wird. Unser Verständnis der Pathophysiologie von AIS ist jedoch immer noch begrenzt, insbesondere hinsichtlich des ischämischen Mikroenviroments distal zur Verschlussstelle. Ziel Ziel war es, die Beziehung zwischen dem intrazerebralen Blutdruck (BP) distal zu einem LVO und klinischen sowie bildgebenden Parametern zu untersuchen. Methoden In dieser prospektiven Einzelzentrumsstudie wurden die intrazerebralen BPs proximal und distal zum thrombotischen Verschluss während der Thrombektomie bei Patienten mit AIS der vorderen Zirkulation durch LVO gemessen. Die BPs wurden mit bildgebenden Parametern und klinischen Daten unter Verwendung von Spearmans Rangkorrelation und linearer Regression korreliert. Ergebnisse 25 Patienten wurden eingeschlossen. Es wurde eine signifikante Korrelation zwischen dem durchschnittlichen arteriellen Druck (MAP) distal zur Verschlussstelle und dem Baseline Alberta Stroke Program Early CT Score festgestellt (Spearman r=0,503, P=0,014) sowie dem Baseline National Institutes of Health Stroke Scale Score (r=−0,439, P=0,036). Es wurde keine signifikante Korrelation zwischen dem MAP distal zur Verschlussstelle und den Kollateralwerten beobachtet (z.B. MAP vs American Society of Interventional and Therapeutic Neuroradiology/Society of Interventional Radiology Score (r=0,307, P=0,165) oder modifizierte Rankin-Skala (mRS) Score (pre-mRS vs 90-Tage mRS; r=0,013, P=0,952)). Systemische MAPs korrelierten nicht mit dem MAP distal zum Blutgerinnsel (z.B. R² =0,029, P=0,593). Fazit Der intrazerebrale BP, der in der ischämischen Gefäßversorgung distal zu dem LVO gemessen wurde, korreliert mit dem Ausmaß des ischämischen Kerns und der klinischen Schwere zu Beginn, jedoch nicht mit Kollateralwerten, systemischen BPs oder dem funktionellen Ergebnis. Diese Ergebnisse werfen Licht auf die Pathophysiologie der BP-Mechanismen bei AIS und können die Grundlage für weitere Forschungen in diesem Bereich bilden.
Umhau et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.