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Reisende können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Wahlbenutzer und gefangene Benutzer. Wahlbenutzer wählen den öffentlichen Verkehr oder den Automobilservice, wenn sie eine Option als überlegen ansehen, während gefangene Benutzer nur eine Reisemöglichkeit haben. Überraschenderweise ist wenig über die Auswirkungen der Gefangenschaft auf Modalsplitt-Modelle bekannt. Diese Forschung untersucht, wie Faktoren des öffentlichen Verkehrs wie Zugänglichkeit und Konnektivität mit der Modusgefangenschaft und der Moduswahl zusammenhängen. Die Daten für diese Untersuchung stammen aus der Portland, Oregon, 1994 Household Activity and Travel Diary Survey, dem Regional Land Information System für die Region Portland, der Treibstoffeffizienz-Datenbank der U.S. Environmental Protection Agency und dem U.S. Department of Energy. Einzelne Reise-Daten wurden basierend auf Informationen zur Verfügbarkeit privater Fahrzeuge, der Konnektivität des öffentlichen Verkehrs und der Entfernung von einer Haltestelle in transit gefangene, automobil gefangene und Wahlbenutzer segmentiert. Traditionelle Modalsplitt-Modelle wurden mit Modellen verglichen, die Benutzer in Wahl- und gefangene Gruppen unterteilen. Es wurde festgestellt, dass traditionelle Modelle die Variation in der Moduswahl für gefangene Benutzer unterschätzen, während sie die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs für Wahlbenutzer überschätzen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass bessere Prognosen für den öffentlichen Verkehr möglich sind, wenn Zugänglichkeit und Konnektivität verwendet werden, um gefangene Benutzer zu identifizieren. Darüber hinaus haben unter Wahlbenutzern des öffentlichen Verkehrs Unterschiede in den Reisezeiten zwischen Automobil- und Verkehrsmodi nur geringen Einfluss auf die Moduswahl, während der Zugang zu Fuß zum öffentlichen Verkehr mehr Einfluss hat als bisher gedacht.
Beimborn et al. (Mittw.) haben diese Frage untersucht.