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Knochen sind ein häufiger Disseminationsort bei Prostata-, Brust-, Lungen- und Nierenkrebs. Knochenmetastasen sind mit erheblicher Morbidität und einer reduzierten Gesamtüberlebensrate assoziiert. Die Wirbelsäule ist der am häufigsten betroffene Ort, an dem Metastasen zu skeletbezogenen Ereignissen (SREs) führen können, wie z. B. Schmerzen, pathologischen Frakturen und Rückenmarkskompression. Die Behandlung von spinalen Metastasen (SM) beruht auf einem multidisziplinären Ansatz, der lokale Behandlungen (Chirurgie, Strahlentherapie, interventionelle Verfahren) und systemische Therapien kombiniert. Knochenzielgerichtete Wirkstoffe, einschließlich Bisphosphonaten und Denosumab, haben eine Wirksamkeit zur Reduktion der Inzidenz von SREs gezeigt, obwohl ihre Anwendung in der klinischen Praxis suboptimal bleibt. Konventionelle systemische Therapien wie Chemotherapie und endokrine Therapie können die Knochengesundheit negativ beeinflussen und zeigen eine begrenzte Wirksamkeit bei der Kontrolle von SM. Immun-Checkpoint-Inhibitoren haben die Behandlungslandschaft mehrerer metastasierter Krebserkrankungen revolutioniert, dennoch scheint ihre Aktivität bei Knochenmetastasen reduziert zu sein, wahrscheinlich aufgrund des spezifischen Knochenmikroumfelds. Zielgerichtete Therapien stellen den vielversprechendsten systemischen Ansatz dar, mit variabler, aber manchmal signifikanter Aktivität bei SM, abhängig vom Tumortyp und dem molekularen Profil. Eine optimale Behandlung von SM erfordert individualisierte, multidisziplinäre Strategien zur Optimierung der systemischen Krankheitskontrolle, lokalen Tumorbehandlung und Prävention von SREs.
Collin et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.