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In diesem Papier wird ein neuartiges mathematisches Optimierungsmodell für die Einbettung virtueller mobiler Kernnetzwerke in Bezug auf Latenzgrenzen vorgestellt. Diese Formulierung unterscheidet sich vom klassischen Modell der virtuellen Netzwerk-Einbettung (VNE), da die Topologie des virtuellen Netzwerks (d.h. die Zuweisung von z.B. eNodeBs zu einzelnen Kern-Gateways) im Voraus nicht bekannt ist, sondern optimiert werden muss. Unsere Formulierung kann als Ansatz zur Verknüpfung von Netzwerkfunktionen/Services 1 betrachtet werden, da sie auf der gemeinsamen Einbettung einzelner Serviceketten für Kernnetzwerke basiert, wobei eine Servicekette für das Kernnetzwerk die Sequenz von virtuellen Netzwerkfunktionen (VNFs) bezeichnet, die ein Benutzer- oder Steuerstrom durchläuft. Bei der Platzierungsentscheidung von virtuellen Kernnetzfunktionen betrachten wir obere Grenzen für die Latenz, die durch Verarbeitung, Paketwartezeiten und Ausbreitung verursacht wird. Es wird angenommen, dass die Warte- und Verarbeitungsverzögerung von der Auslastung des Benutzer-/Steuerstroms des Knotens/der virtuellen Maschine abhängt, auf der die jeweilige VNF ausgeführt wird, und dass die Ausbreitungsverzögerung proportional zur Pfadlänge des jeweiligen Benutzer-/Steuerstroms ist. Die Leistungsfähigkeit des vorgeschlagenen Optimierungsmodells wird für den Fall der europäischen Beispiels-Netzwerktopologie NOBEL-EU als physisches Substratnetzwerk, entnommen aus SNDlib 2, bewertet.
Baumgartner et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.