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Der Artikel präsentiert ein theoretisches Modell zur Erklärung wiederkehrender Phasen der Arbeitslosigkeit von der Jugend bis ins Erwachsenenalter. Die Daten basieren auf einer Längsschnittstudie einer repräsentativen Stichprobe von nahezu 2.000 jungen Menschen in Norwegen, die 1985 an einer Umfrage teilnahmen und 1987, 1989 und 1993 erneut verfolgt wurden. Das Statistische Zentralbüro in Norwegen war für die Datenerhebung verantwortlich. Die Ergebnisse zeigten, dass frühere Arbeitslosigkeitsphasen der stärkste Prädiktor für spätere Arbeitslosigkeitsperioden waren. Wiederkehrende Phasen der Arbeitslosigkeit können durch strukturelle, kulturelle und individuelle Faktoren erklärt werden. Strukturelle Merkmale des Arbeitsmarktes wie Sektor, befristete Arbeitsverträge, Position auf dem Arbeitsmarkt und saisonale Arbeit waren wichtige Faktoren. Individuelle Faktoren wie Drogenkonsum, Gesundheit, Bildung und Motivation zur Arbeit hatten ebenfalls Einfluss auf das Risiko aufeinanderfolgender Arbeitslosigkeitsphasen. Multivariate Analysen zeigten jedoch, dass strukturelle Variablen bezüglich des Beschäftigungssektors und der Arbeitsbedingungen wichtiger waren als individuelle Probleme. Die Daten wurden für jede Nachbeobachtungsperiode durch logistische Regression analysiert. Das vollständige Modell wurde mit Poisson-Regression unter Verwendung eines multiplikativen Modells getestet.
Thomas Hammer (Thu,) untersuchte diese Frage.
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