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ZIEL: Die Lumpektomie, eine brustschonende Tumorexzision, ist die Standardoperation bei Brustkrebs im Frühstadium. Ein häufiges Problem bei der Lumpektomie ist, dass der Tumor möglicherweise nicht vollständig entfernt wird, und zusätzliche Operationen notwendig werden. Wir haben untersucht, ob ein chirurgisches Navigationssystem mit intraoperativem Ultraschall die Ergebnisse der Lumpektomie verbessert und ob ein solches System im klinischen Umfeld implementiert werden kann. METHODEN: Positionssensoren wurden an der Tumorlokalisationnadel, dem Ultraschallkopf und dem Zangeninstrument angebracht, und 3D-Navigationsansichten wurden mithilfe von Echtzeitverfolgungsinformationen generiert. Das System wurde in Tests mit Standard-Draht-Lokalisierungsverfahren an phantombasierten Brustmodellen von acht chirurgischen Residenten geprüft. Die klinische Sicherheit und Machbarkeit wurde bei sechs palpablen Tumorpatienten, die sich einer Lumpektomie unterzogen, von zwei erfahrenen chirurgischen Onkologen getestet. ERGEBNISSE: Die Navigation führte im Vergleich zu Kontrollverfahren zu signifikant weniger entferntem Gewebe (10,3 ± 4,4 g gegenüber 18,6 ± 8,7 g, p = 0,01) und einer geringeren Anzahl von tumorpositiven Rändern (1/8 gegenüber 4/8) in den Phantom-Experimenten. Der Exzisionsabstand zum Tumor war bei der Navigation in Phantomen ebenfalls konsistenter außerhalb der Tumorränder. Das Navigationssystem wurde erfolgreich in einen Operationssaal integriert, und die Benutzererfahrung wurde von den chirurgischen Onkologen positiv bewertet. FAZIT: Elektromagnetische Navigation könnte die Ergebnisse der Lumpektomie verbessern, indem sie die Tumorexzision genauer macht. BEDEUTUNG: Brustkrebs ist der häufigste Krebs bei Frauen, und die Lumpektomie ist die erste Wahl der Behandlung. Daher hat die Verbesserung der Ergebnisse der Lumpektomie eine signifikante Auswirkung auf eine große Patientengruppe.
Ungi et al. (Do.) haben diese Frage untersucht.
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