In diesem Papier untersuchen wir zwei frühe und wenig erforschte Texte: Fanons Dissertation von 1951 und Lacans Präsentation von 1946 ‚Über psychische Kausalität.‘ Ihr theoretisches Verständnis von Wahnsinn und Freiheit in diesen Texten hat wichtige klinische Konsequenzen und findet Resonanz in den klinischen testimonies von Menschen, die heute Psychosen erleben. Um ihre Ideen zu kontextualisieren, betrachten wir das Verständnis beider Autoren von Entfremdung in der Psychose. Anstatt Partei zu ergreifen, erkunden wir die Spannungen innerhalb und zwischen ihren Arbeiten sowie ihre Überschneidungen, um ein nuancierteres und anpassungsfähigeres Rahmenwerk zu entwickeln, das über eine einfache progressive/konservative Dichotomie hinausgeht, um über Psychose nachzudenken.
Soffers et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.