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Zusammenfassung Zahlreiche politische Empfehlungen zur Erhöhung der Fertilität in Gesellschaften mit extrem niedrigen Fertilitätsraten wurden abgegeben, deren Wirksamkeit jedoch meist nicht evaluiert wurde. Diese Arbeit zielt darauf ab, die Auswirkungen familienfreundlicher Politiken und organisatorischer Normen auf Fertilitätsentscheidungen in Hongkong zu bestimmen, indem ein multifaktorielles Vignetten-Design verwendet wird, das hypothetische Politikszenarien erstellt. Basierend auf einer landesweiten Zufallsstichprobe (N = 1000) finden wir eine Diskrepanz zwischen der idealen und der tatsächlichen Kinderzahl der Befragten. Alle Empfehlungen zur Familienpolitik, einschließlich Elternzeitregelungen, Unterstützungsleistungen für die Kinderbetreuung, Wohnungsbaupolitiken und Gesetzgebungen zu Arbeitszeiten, können die Fertilität erhöhen, wobei Elternzeitregelungen besser funktionieren, wenn sie die Einbeziehung von Vätern anstelle von nur Müttern beinhalten. Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Wohnungsbaupolitiken haben einen positiven multiplizierenden Effekt auf die Fertilität. Familienfreundliche organisatorische Normen verstärken den positiven Effekt von Gesetzgebungen zu Arbeitszeiten und Elternzeitregelungen auf die Fertilität. Die Auswirkungen von Politiken auf die Fertilität variieren auch je nach sozioökonomischem Status der Befragten und deren Wahrnehmung, Kinder zu haben.
Lui et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.