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Die ersten Fälle von Hypersensitivitätspneumonitis (HP) wurden im frühen 20. Jahrhundert bei Landwirten beschrieben, die Schimmel ausgesetzt waren, z.B. in muffigem Heu oder Stroh. Wie damals wurde HP mehreren inhalativen Antigenen zugeschrieben, die in einer Vielzahl von Umweltbedingungen vorkommen. Hypersensitivitätspneumonitis resultiert aus einer übertriebenen Immunantwort, die akuten infektionähnlichen Symptomen oder fortschreitenden, manchmal irreversiblen Lungenschäden führt. Die Diagnose basiert auf einer Kombination klinischer Merkmale der Erkrankung. Kürzlich wurden klinische diagnostische Kriterien veröffentlicht. Die immunologischen Mechanismen, die zu HP führen, sind noch unvollständig verstanden. Ursprünglich als eine Immunantwort der Klassen III und IV angesehen, haben wir jetzt ein klareres Verständnis der komplexen entzündlichen Vorgänge, die beteiligt sind. Dazu gehören die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine und eine Abnahme der immunologischen Kontrollmechanismen durch Surfactant, dendritische Zellen und T-regulatorische Zellen. Trotz des verbesserten Verständnisses haben sich die Behandlung und der Verlauf von HP nicht verändert. Orale Kortikosteroide bleiben die einzigen wirksamen Medikamente und der Kontaktabbruch stellt die ideale Lösung dar. Wenn HP unbehandelt bleibt, kann sie zu irreversiblen Lungenschäden in Form von Fibrose oder Emphysem, Ateminsuffizienz und sogar zum Tod führen.
Girard et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.