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Die selektive Modalanalyse (oder SMA) ist ein physikalisch motivierter Rahmen zur Verständigung, Vereinfachung und Analyse komplizierter linear zeitinvarianter (oder LTI) Modelle dynamischer Systeme 1,2,3. SMA ermöglicht es, sich auf jedes vordefinierte dynamische Muster von Interesse im Modell zu konzentrieren. Insbesondere kann man effizient und genau die Eigenwerte und Eigenvektoren der natürlichen interessierenden Modi und deren Empfindlichkeiten berechnen sowie physikalisch sinnvolle reduzierte Ordnungsmodelle erstellen, die diese natürlichen Modi enthalten. SMA eignet sich besonders gut für die Behandlung von zusammengesetzten Modellen, d.h. Modellen, die aus mehreren dynamischen Teilsystemen bestehen, die durch statische Einschränkungen miteinander verbunden sind. Eine Einführung in die grundlegenden Konzepte der SMA, die für die hier betrachteten Anwendungen relevant sind, wird im Begleitpapier 3 präsentiert. Dieses Papier behandelt die Anwendung von SMA auf das Problem der dynamischen Stabilität in elektrischen Energiesystemen; es wird gezeigt, wie SMA gut geeignet ist, die anspruchsvollen Anforderungen der Analyse der dynamischen Stabilität zu erfüllen. Dies wird in 3 mit Beispielen veranschaulicht, darunter ein 60-Maschinen-Modell eines Auftretens dynamischer Instabilität in einem tatsächlichen Energiesystem.
Verghese et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.