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Forscher entwickeln Software, um Daten zu verarbeiten oder zu generieren, um ihre wissenschaftlichen Hypothesen zu testen. Insbesondere Forscher aus MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) validieren ihre Modelle durch selbst entwickelte Softwareprototypen. Sie haben jedoch nicht unbedingt einen Hintergrund in Programmierung oder Softwaretechnik. Darüber hinaus findet die Entwicklung wissenschaftlicher Software in einem zeitlich begrenzten Umfeld statt, das sich auf die schnelle Veröffentlichung von Ergebnissen konzentriert. Außerdem, da Wissenschaftler normalerweise über befristete Verträge verfügen, wird die Software mit kurzfristigen Zielen im Hinterkopf entwickelt. Daher wird die resultierende Software meist schnell entwickelt und enthält Codeartefakte, die aufgrund fehlender Dokumentation oder Abhängigkeiten schwer zu warten, zu erweitern und sogar zu reproduzieren sind. Diese Faktoren hindern Forscher unter anderem daran, voranzukommen und ihre Software weiterzuentwickeln. Daher ist die Nachhaltigkeit von Forschungssoftware für den Forschungsprozess von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Software von der nächsten Generation von Wissenschaftlern weiterentwickelt und wiederverwendet werden kann. Um die Nachhaltigkeit zu fördern, können Wissenschaftler enorm vom Unterricht in den Prinzipien und Praktiken der Softwaretechnik profitieren, der durch etablierte Methoden, Werkzeuge und Technologien weiter unterstützt werden kann. Dieses Papier stellt SURESOFT vor, einen zweifachen Ansatz zur Bewältigung von Herausforderungen bei der Entwicklung von Forschungssoftware im Hinblick auf nachhaltige Wissenschaft, der Werkzeuge und Infrastruktur mit Bildung in Form von Workshops und Schulungen kombiniert. Darüber hinaus berichten wir von unseren Erfahrungen bei der Anwendung des SURESOFT-Ansatzes auf fünf Softwareprojekte aus verschiedenen Bereichen und diskutieren Herausforderungen, wie gängige Praktiken und die Anwendbarkeit in unterschiedlichen Szenarien.
Blech et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.