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Zusammenfassung Nicht-Linguisten sind in der Regel in der Lage, genau zwischen verschiedenen Sprachmustern zu unterscheiden (Niedzielski und Preston 2003; Preston 2010), obwohl die langjährige wissenschaftliche Tradition oft, wenn nicht sogar immer, ihren Ansichten über Sprache widersprochen hat (Boas 1917; Bloomfield, in Hall 1950). Darüber hinaus wird in diasporischen Settings das ständige Bedürfnis der Sprecher, das Problem der Ethnizität neu zu verhandeln, häufig dadurch gelöst, dass sie bereit sind, ihre regionalen, sprachlichen und ethnischen Identitäten zum Nachteil ihrer allgemeineren pan-indischen Identität abzulegen (Jayaram 2004). In einer indischen diasporischen Gemeinschaft in Heidelberg, Deutschland, können wahrgenommene subtile Unterschiede in den phonologischen Eigenschaften der L2 lokale und situierte ethnische Identitäten anzeigen. Um festzustellen, ob dialektale Variation für die Gemeinschaft von Bedeutung ist, präsentiert dieses Papier Ergebnisse darüber, wie Translanguaging eine wertvolle linguistische Ressource beim Ausdruck der ethnischen Identitäten der Sprecher sein könnte. Eine qualitative Analyse von Fragebögen, Interviews und informellen Gesprächen hat ein neues ‚Diaspora-Bewusstsein‘ (Vertovec 1997) im Lichte des transienten Aspekts der betreffenden Gemeinschaft umreißt.
Giuliana Regnoli (Mi.) hat diese Frage untersucht.
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