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Die Induktion von immunologischer Unempfindlichkeit durch i.v. Verabreichung von Ag-gekoppelten lymphoiden Zellen wurde umfassend untersucht, aber die Mechanismen bleiben unklar. Wir haben dieses Modell weiter erforscht, indem wir die Rolle von Fas/Fas-Ligand (FasL)-vermittelter Apoptose untersucht haben. Durch die i.v. Injektion von trinitrophenyl-gekoppelten Milzzellen (TNP-spl) als Tolerogen fanden wir heraus, dass Fas-Signalisierung zur Apoptose in den Milzzellen, die durch FasL im Empfänger bereitgestellt wird, das kritische Ereignis ist. Die Anforderung für Fas und FasL wurde durch vorherige Induktion der Apoptose in TNP-spl überwunden, wodurch das Tolerogen 100-mal potenter wurde. Die Verhinderung der Apoptose durch einen Caspase-Inhibitor blockiert die Toleranz. Interessanterweise verhindert das Blockieren der CD40/CD40-Ligand-Interaktion nicht die Induktion von Toleranz, ein Agonist-Anti-CD40-Antikörper verwandelt tolerogene TNP-spl jedoch in ein immunisierendes Antigen. Studien zeigten weiter, dass Toleranz durch Cross-Präsentation von Antigen auf eine class I MHC-abhängige Weise von CD8(+)CD11c(+) lymphoiden-abgeleiteten dendritischen Zellen zu regulatorischen T-Zellen induziert wird. Die Ergebnisse bieten einen Mechanismus für eine gut etablierte Methode zur Induktion von immunologischer Unempfindlichkeit.
Ferguson et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.