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Ethnografische und klinische Beobachtungen deuten darauf hin, dass Asiaten weniger expressiv sind als europäische Amerikaner. Um zu prüfen, ob dieser Unterschied im Online-emotionalen Reagieren auftritt, wurden 50 Hmong-Amerikaner (HAs) und 48 europäische Amerikaner (EAs) gebeten, vergangene Episoden intensiven Glücks, Stolzes, Liebe, Wut, Ekel und Traurigkeit nachzuerleben. Gesichtsausdruck und physiologische Reaktivität wurden gemessen. Für die meisten Emotionen wurden mehr kulturelle Ähnlichkeiten als Unterschiede festgestellt. Es gab einige Ausnahmen: Während des Glücks zeigten weniger HAs als EAs Nicht-Duchenne-Lächeln (d.h. "soziale" Lächeln), trotz der Ähnlichkeiten in den berichteten emotionalen Erfahrungen und der physiologischen Reaktivität. Innerhalb der Gruppe wurden auch Unterschiede zwischen "weniger Hmong" und "mehr Hmong" HAs festgestellt. Die Auswirkungen dieser Ergebnisse auf unser Verständnis der Kultur-Emotion-Beziehungen werden diskutiert.
Tsai et al. (Sun,) studied this question.
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