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Die gap-junctionalen Proteine Connexin43 und Connexin42 wurden in dem sich entwickelnden und reifen Vogelherz nachgewiesen, aber ihre jeweiligen spatiotemporalen Verteilungen sind unbekannt. In der vorliegenden Studie haben wir Connexin42 in den Leitungstexturen des erwachsenen Vogelherzens (nicht verzweigtes Bündel, Bündeläste und Purkinje-Fasern) sowie in den vaskulären Endothelzellen immunolokalisiert. Die Immunfärbung von Connexin43 war auf die vaskuläre glatte Muskulatur beschränkt. Eine neuartige mikrowellenbasierte Methode wurde verwendet, um Connexin42 und Connexin43 im selben Gewebeschnitt zu markieren. Weder Connexin42 noch Connexin43 wurden im arbeitenden Myokard, im atrioventrikulären Knoten und im atrioventrikulären Ringgewebe des Vogelherzens immunolokalisiert. Obwohl Connexin42 zuerst in den periarteriellen Leitungsmiozyten und im vaskulären Endothel an 9-10 embryonalen Tagen erschien, blieb das zentrale Leitungstextil, einschließlich des nicht verzweigten Bündels und der proximalen Äste, bis zum Schlüpfen (ungefähr 20 embryonale Tage) immunnegativ für Connexin42. Während der frühen postnatalen Phase (1-14 Tage) breitete sich die Immunfärbung von Connexin42 allmählich entlang der Bündeläste in Richtung des nicht verzweigten Bündels aus. Connexin42 erschien bis zum 14. postnatalen Tag gleichmäßig verteilt entlang des linken Bündelastes. Die Verteilung und Ausbreitung der Connexin42-Immunreaktivität deutet darauf hin, dass das Auftreten spezialisierter junctionaler Kontakte entlang ventrikulärer Fasern relativ spät in der Herzentwicklung erfolgt und mit dem Schlüpfen des Kükens aus dem Ei zusammenfällt.
Gourdie et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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