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Dieser Artikel befasst sich erneut mit unserer Bewertung der internationalen Agenda zur Gesundheitsförderung von 1995. Damals kamen wir zu dem Schluss, dass eine radikalere Agenda für Veränderungen erforderlich war, in der die Antworten sowohl technisch fundiert als auch von der Notwendigkeit eines Wandels in Politik und Macht durchdrungen waren. Wir ziehen den Schluss, dass diese Botschaft im Jahr 2011 noch relevanter ist, in einer Ära, in der der anhaltende Anstieg multinationaler Unternehmen (MNU) eine erhebliche Bedrohung für die Verbesserung und Gerechtigkeit in der Gesundheit darstellt. Wir unterstützen und veranschaulichen diese Behauptung durch das Beispiel von MNU im Bereich Lebensmittel und Landwirtschaft, wo die Kombination aus Produzenten-subventionen, globaler Handelsliberalisierung und gestärkten Eigentumsrechten der Unternehmenslebensmittelindustrie mehr Macht verliehen und die nationale Ernährungssicherheit in vielen Ländern untergraben hat. Wir argumentieren, dass ein Ansatz "Gesundheit in allen Politiken" verwendet werden sollte, um die Rechenschaftspflicht der MNU für die Gesundheit zu überwachen und durchzusetzen. Ein Teil dieses Prozesses sollte die Anwendung einer Form von Gesundheitswirkungen und Bewertungsmaßnahmen zur Gesundheitsgerechtigkeit auf ihre Aktivitäten umfassen. Zivilgesellschaftliche Gruppen wie die People's Health Movement spielen eine zentrale Rolle bei der Überwachung der Auswirkungen der MNU.
Baum et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.