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• Das weitverbreitete Auftreten von Anastomosen und nuklearer Migration in intakten extraradikalen arbuskulären Mykorrhizal (AM) Netzwerken wird hier berichtet. • Die Visualisierung und Quantifizierung von intakten extramatrikalen Hyphen, die sich von kolonisierten Wurzeln in die Umgebung ausbreiten, wurde durch die Verwendung eines zweidimensionalen experimentellen Modellsystems gewonnen. • Nach 7 Tagen betrug die Länge des extraradikalen Myzels im AM-Symbionten Glomus mosseae zwischen 5169 mm in Thymus vulgaris und 7096 mm in Prunus cerasifera sowie 7471 mm in Allium porrum, was 10, 16 und 40 mm mm−1 Wurzel Länge entspricht. Im Myzel, das sich von kolonisierten Wurzeln von P. cerasifera und T. vulgaris ausbreitet, lag der Kontakt, der zur Hyphenfusion führte, bei 64% bzw. 78%, mit 0,46 und 0,51 Anastomosen mm−1 Hyphen. Die histochemische Lokalisation der Succinatdehydrogenase-Aktivität in Hyphenbrücken zeigte die protoplasmatische Kontinuität, während die Detektion von Kernen in den Hyphenbrücken die Lebensfähigkeit der anastomosierten Hyphen bestätigte. • Die Fähigkeit des extraradikalen AM-Myzels, Anastomosen zu bilden und Kerne auszutauschen, deutet darauf hin, dass über den Nährstofffluss hinaus auch ein Informationsfluss im Netzwerk aktiv sein könnte.
Giovannetti et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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