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ZIEL DER ÜBERSICHT: Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) wird in der klinischen Praxis selten gemessen, da die Messung komplex ist. Daher wird die Nierenfunktion typischerweise unter Verwendung validierter Studiengleichungen geschätzt, die leicht verfügbare Daten wie Alter, Geschlecht, Ethnie und Serumkreatinin als Filtrationsmarker verwenden. Aktuelle Forschungen legen nahe, dass Cystatin C eine verbesserte Alternative zu Kreatinin für die Einbeziehung in GFR-Schätzgleichungen sein könnte. Ziel dieses Artikels ist es, die Vor- und Nachteile der Verwendung von Cystatin C als Biomarker der Filtration zu bewerten. AKTUELLE ERGEBNISSE: Cystatin C hat im Vergleich zu Serumkreatinin weniger nicht-GFR-Determinanten. Die Verwendung von Serum-Cystatin C umgeht die durch Ernährung und Muskelmasse bedingten Einschränkungen, die Serumkreatinin betreffen. Cystatin C könnte genauer sein als Serumkreatinin bei der Schätzung der GFR und ist stärker mit der Gesamtmortalität und kardiovaskulären Ereignissen assoziiert. ZUSAMMENFASSUNG: Cystatin C bietet einige Vorteile gegenüber Serumkreatinin bei der Schätzung der GFR. Die Verwendung von Cystatin C als bestätigender Biomarker bei der Festlegung von Medikamentendosierungen oder als Bestätigungstest bei Patienten mit unklarem chronischen Nierenkrankheitsdiagnose könnte von Vorteil sein.
Ferguson et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.