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Die Hochschulbildung steht in letzter Zeit vor tiefgreifenden Lehrherausforderungen, da sie eine zunehmend breitere Palette von Kursen für Studierende mit immer vielfältigeren Hintergründen, Erwartungen und Vorbereitungsniveaus anbietet. Diese Herausforderungen erfordern einen radikaleren Wandel im Unterricht als nur die Integration von Unterstützungsangeboten in bestehende Lehrprogramme. In diesem Papier wird argumentiert, dass weder traditionelle 'Wissensvermittlung'-Modelle des Unterrichts noch ein rein 'studierendenzentrierter' Ansatz die Herausforderungen der Vielfalt von Studierenden angemessen adressiert. Stattdessen wird ein Fokus auf die soziokulturelle Natur des Lernens und Lehrens vorgeschlagen, wobei Lernen als Erwerb der Fähigkeit verstanden wird, an den Diskursen einer ungewohnten Wissensgemeinschaft teilzunehmen, und Lehren als Unterstützung dieser Teilnahme. Es werden die Herausforderungen beleuchtet, vor denen Studierende stehen, die Schwierigkeiten haben, in fremden intellektuellen und sozialen Umfeldern Sinn zu finden, und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Lehrende Kurse und Aufgaben strukturieren können, damit sehr unterschiedliche Gruppen von Studierenden gemeinsam vorankommen können, um diesen Herausforderungen zu begegnen.
Andrew Northedge (Wed,) untersuchte diese Frage.