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Zweiundzwanzig Patienten mit Clostridium difficile-Kolitis, bestimmt durch einen positiven Enzymimmunoassay für Toxin A, wurden hinsichtlich fäkaler Entzündungsmarker und deren Beziehung zur Schwere der Erkrankung ausgewertet. Vierzehn von 22 Proben waren positiv für fäkal Lactoferrin (FLF), mit Titern von 1:50 bis 1:800. Neun von 10 getesteten Stühlen hatten Verhältnisse von Interleukin-1beta (IL-1beta) zu IL-1 Rezeptorantagonist (IL-1ra) von >0,01. Siebzehn von 22 Proben hatten ebenfalls erhöhte IL-8-Konzentrationen, und 12 von 14 hatten erhöhte IL-1beta-Konzentrationen. Eine Überprüfung der 18 verfügbaren Patientenakten ergab, dass die fäkalen IL-8-Konzentrationen, IL-1beta/IL-1ra-Verhältnisse und FLF-Titer bei Patienten mit mäßiger bis schwerer Erkrankung signifikant höher waren als bei Patienten mit leichter Erkrankung. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die proinflammatorischen Effekte von C. difficile direkt klinische Merkmale der menschlichen Erkrankung beeinflussen können.
Steiner et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.