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Die Kontamination von Trinkwasser mit Arsen bleibt ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit. Akute und chronische Arsenexposition über Trinkwasser wurde in vielen Ländern der Welt berichtet; besonders in Argentinien, Bangladesch, Indien, Mexiko, Thailand und Taiwan, wo ein großer Anteil des Trinkwassers (Grundwasser) mit einer hohen Konzentration an Arsen kontaminiert ist. Untersuchungen haben auch signifikant höhere standardisierte Sterblichkeitsverhältnisse und kumulative Sterblichkeitsraten für Krebserkrankungen der Blase, Nieren, Haut, Leber und Dickdarm in vielen von Arsen verschmutzten Gebieten aufgezeigt. Allgemeine gesundheitliche Auswirkungen, die mit Arsenexposition in Verbindung stehen, umfassen kardiovaskuläre und periphere Gefäßerkrankungen, Entwicklungsanomalien, neurologische und neurobehaviorale Störungen, Diabetes, Hörverlust, portale Fibrose der Leber, Lungenfibrose, hämatologische Störungen (Anämie, Leukopenie und Eosinophilie) und Karzinome. Obwohl die klinischen Manifestationen einer Arsenvergiftung ähnlich erscheinen, hängt die Toxizität von Arsenverbindungen weitgehend von den chemischen Spezies und der Form des beteiligten Arsens ab. Aufgrund des hohen Maßes an Toxizität für Menschen und der Annahme einer nicht-schwellenwertigen Dosis-Wirkungs-Beziehung wird eine Null-Exposition gegenüber Arsen empfohlen, auch wenn dieses Niveau praktisch unerreichbar ist. In diesem Überblick bieten wir wichtige Informationen über die physikalischen und chemischen Eigenschaften, Produktion und Verwendung, Schicksal und Transport, Toxikokinetik, systemische und krebserregende Gesundheitsauswirkungen, regulatorische und gesundheitliche Richtlinien, analytische Methoden und Behandlungstechnologien, die bei der Arsenverschmutzung angewendet werden. Solche Informationen sind entscheidend, um den Bundes-, Staats- und lokalen Beamten zu helfen, die für den Schutz der öffentlichen Gesundheit zuständig sind, mit dem Problem der Trinkwasserkontamination durch Arsen und arsenhaltige Verbindungen umzugehen.
Paul B. Tchounwou (Freitag) hat diese Frage untersucht.