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EINLEITUNG: Mikrofibrillassoziiertes Protein 2 (MFAP2) ist ein Protein der extrazellulären Matrix, das mit Fibrillin interagiert, um die Funktion von Mikrofibrillen zu modulieren. Es wurde berichtet, dass MFAP2 eine bedeutende Rolle bei Fettleibigkeit, Diabetes und Osteopenie spielt und in Plattenepithelkarzinomen des Kopf- und Halsbereichs hochreguliert ist. Die molekulare Funktion und der prognostische Wert von MFAP2 wurden jedoch nie bei Magenkrebs (GC) oder anderen Tumoren untersucht. METHODEN: Die aktuelle Studie untersuchte die Expressionsmuster, die prognostische Bedeutung, die funktionelle Rolle und mögliche Mechanismen von MFAP2 bei GC. ERGEBNISSE: Wir zeigten, dass MFAP2 in GC-Geweben überexprimiert war, und seine Überexpression signifikant mit einer schlechten Gesamt- und krankheitsfreien Überlebensrate bei Patienten mit GC korreliert war. Außerdem fanden wir, dass MFAP2 die Proliferation, Migration, Invasion und das epithelial-mesenchymale Übergangsphänotyp in GC-Zellen förderte. MFAP2 könnte den EMT von GC-Zellen durch Aktivierung des TGF-β/SMAD2/3-Signalwegs modulieren. FAZIT: Diese Ergebnisse liefern neue Beweise dafür, dass MFAP2 eine entscheidende Rolle im Fortschritt von GC spielt. Daher könnte MFAP2 ein vielversprechender prognostischer Marker und ein wirksames Antikrebsmittel sein.
Wang et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.