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ZIEL: Die Hypothese zu testen, dass sowohl die koronare Anatomie als auch die ventrikuläre Funktion gleichzeitig mit einer einzigen vierdimensionalen (4D) Aufnahme bewertet werden können. METHODEN: Eine freilaufende 4D Ganzherz-Selbstnavigationsaufnahme, die eine radiale Trajektorie mit goldenem Winkel umfasst, wurde implementiert und in vivo an neun gesunden erwachsenen Probanden getestet. Koronare Magnetresonanzangiografie (MRA) Datensätze mit retrospektiver Auswahl der Breite und Position des Aufnahmewindows wurden extrahiert und quantitativ mit der Baseline-Selbstnavigierten elektrokardiografisch (EKG) -ausgelösten koronaren MRA verglichen. Aus den 4D-Datensätzen wurden die end-systolischen und end-diastolischen Volumina des linken Ventrikels (ESV & EDV) sowie der Auswurffraktion (EF) berechnet und mit Werten aus konventionellen 2D-Cine-Bildern verglichen. ERGEBNISSE: Die 4D-Datensätze ermöglichten eine dynamische Bewertung des gesamten Herzens mit isotropischer räumlicher Auflösung von 1,15 mm³. Die Bildqualität der Koronararterien war sehr ähnlich der der EKG-gesteuerten Baseline-Aufnahme, trotz gewisser SNR-Nachteile. Eine gute Übereinstimmung zwischen 4D- und 2D-Cine-Bildern wurde für EDV, ESV und EF festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Hypothese, dass sowohl die koronare Anatomie als auch die ventrikuläre Funktion gleichzeitig in vivo bewertet werden können, wurde positiv getestet. Die retrospektive und flexible Auswahl des Aufnahmewindows ermöglicht die beste Visualisierung jedes Koronarsegments zu seinem individuellen Zeitpunkt der Ruhe.
Coppo et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.