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HINTERGRUND: Die klinische Lernerfahrung ist ein wichtiger Teil der medizinischen Ausbildung. In der klinischen Lernumgebung sind die Studierenden verschiedenen Aspekten der medizinischen Versorgung ausgesetzt und können ihre Fähigkeiten unter Aufsicht trainieren. Aufsicht, in der die Lernbedürfnisse der Studierenden und die Ergebnisse der Einsätze berücksichtigt werden, ist entscheidend. Ziel dieser Studie war es, die Erfahrungen von Medizinstudierenden in den frühen Phasen der klinischen Ausbildung zu erforschen. METHODEN: Im Jahr 2021 wurden 18 Einzelinterviews mit Medizinstudierenden nach ihren ersten klinischen Einsätzen im Semester 5 durchgeführt. Die Interviews wurden wörtlich transkribiert und mithilfe qualitativer Inhaltsanalyse nach Graneim und Lundman ausgewertet. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse führten zu einem übergreifenden Thema: das Gleichgewicht zwischen Handeln und Anpassen. Drei Kategorien beschrieben, dass die klinische Lernumgebung einen großen Sprung vom Campus darstellte, dass persönliche Beziehungen das Lernen beeinflussten und dass die Organisation der klinischen Einsätze suboptimal war. Die Studierenden wurden ermutigt, sich voranzutreiben, um klinische Fähigkeiten zu üben. Dies entsprach jedoch nicht allen Studierenden; die Vorsichtigen riskieren, passive Zuschauer zu werden. Die beabsichtigten Lernziele wurden nicht häufig verwendet; vielmehr fragten die Betreuer die Studierenden, was sie gelernt hatten, oder die Studierenden konzentrierten sich auf das, was auf der Station wichtig zu sein schien. Die Studierenden versuchten, sich an die Arbeitssituation ihrer Betreuer anzupassen und ihnen nicht zur Last zu fallen. FOLGERUNGEN: Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Übergang vom Lernen auf dem Campus manchmal abrupt war, da die Studierenden in eine aktivere Lernrolle wechseln mussten. Ad-hoc-Lösungen in der Aufsicht traten auf, was zu dem Erlebnis beitrug, dass die pädagogischen Verantwortlichkeiten herabgestuft wurden und die Möglichkeiten für klinische Ausbildung variierten. Anstatt zu versuchen, die Umstände zu ändern, entschieden sich die Studierenden, sich an die geschäftige klinische Lernumgebung anzupassen.
Sellberg et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.