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Ziel der vorliegenden Studie war es, die ergänzende Wirkung von Hyaluronsäure (HA) Gel bei der Behandlung von residualen parodontalen Taschen über einen Zeitraum von 12 Monaten zu evaluieren. Parodontalpatienten, die mindestens eine residuelle parodontalen Tasche mit einer Tiefe von 5–9 mm im vorderen Bereich aufwiesen, wurden aus sechs universitätsbasierten Zentren rekrutiert. Jeder Patient wurde zufällig einer subgingivalen Instrumentierung (SI) mit lokaler ergänzender Verwendung von HA für die Testbehandlung oder der ergänzenden Verwendung eines lokalen Placebos für die Kontrollbehandlung zu Beginn und nach 3 Monaten zugewiesen. Klinische Parameter (Sondierungstiefe (PD), Blutung bei Sondierung (BoP), Plaque-Index (PI), Rezession (REC), klinisches Attachmentsniveau (CAL)) und mikrobiologische Proben zur Untersuchung der Gesamtbakterienzahl (TBC) und des Vorhandenseins spezifischer Bakterienarten (Porphyromonas gingivalis, Treponema denticola, Tannerella forsythia, Fusobacterium nucleatum) wurden zu Beginn und alle 3 Monate bis zum Studienende entnommen. PD wurde als primäre Ergebnissvariable bestimmt. Von insgesamt 144 eingeschriebenen Teilnehmern schlossen 126 Probanden (53 Männer, 73 Frauen) das gesamte Protokoll ab. Beide Behandlungen führten im Vergleich zu den Ausgangswerten zu statistisch signifikanten klinischen und mikrobiologischen Verbesserungen. Obwohl die lokale Anwendung von HA eine Tendenz zu besseren Ergebnissen zeigte, fehlten statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen.
Pilloni et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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