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Mithilfe der Methode der Autophotografie von R. C. Ziller (1990) untersuchten die Autoren die Dualität von Verbundenheit und Individualität. Insgesamt 226 junge Erwachsene verwendeten Fotos (und Worte), um "wer sie sind" darzustellen. Fotoessays wurden nach objektiven Codes (z. B. Menschen, die sich berühren) bewertet und subjektiv hinsichtlich ihrer Individualität (Reichtum der Selbstdarstellung) eingestuft. Wie vorhergesagt, stellten Personen, die ihre persönliche statt soziale Identität betonten, eine größere Individualität dar; Verbundenheit wurde mit sozialer und kollektiver Identität assoziiert. Weitere Ergebnisse replizierten frühere Geschlechterunterschiede in der Verbundenheit und Assoziationen von Individualität und Verbundenheit mit dem 5-Faktoren-Modell. In der 2. Welle der Stichprobe war Individualität mit höherer Ich-Entwicklung, Reife und selbstbestimmten Werten assoziiert; niedrige Individualität war mit einschränkender Konformität und Sicherheitswerten verbunden. Die Autoren schlagen vor, dass die Kombination von Individualität und Verbundenheit optimal für die menschliche Entwicklung ist.
Dollinger et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.