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Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) streben Großes an – eines der Ziele ist, bis 2030 extreme Armut für alle Menschen überall zu beseitigen. Dieses Papier bietet eine kritische Überprüfung und skizziert einige potenzielle Herausforderungen bei der Erreichung dieses edlen Ziels. Dabei wird eine kritische Überprüfung der Armutsforschung angeboten, um das im Rahmen der SDGs angenommene Konzept der extremen Armut zu bewerten. Es wird auch auf vergangene globale Anti-Armutsprogramme eingegangen, um den geeigneten Kontext für die Prognose möglicher Herausforderungen zur Beseitigung von Armut überall zu schaffen. Hervorgehoben wird, dass i) eine Reihe von armen Ländern gegen ihre bisherigen Leistungen Magie vollbringen müssen, ii) die Welt durchgehend friedlich sein muss, iii) erhebliche und gerechte Reformen innerhalb der weltwirtschaftlichen Struktur stattfinden sollten, iv) die Qualität und internationale Vergleichbarkeit von Armutsdaten in armen Ländern erheblich verbessert werden müssen und v) die Unsicherheit hinsichtlich der erforderlichen Investitionen in armen Ländern rigoros angegangen werden sollte, um das Ziel der Armutsbeseitigung der SDGs zu erreichen. Dies führt zu dem Argument, dass ohne starke politische Verpflichtungen aller beteiligten Akteure und einen Ansatz, der über bestehende Modelle hinausblickt, das Ziel der Armutsbeseitigung sich als eine weitere Erklärung guter Absichten der internationalen Hilfsarchitektur herausstellen könnte, mit wenig bedeutender praktischer Relevanz.
Palash Kamruzzaman (Mi,) hat diese Frage untersucht.