Key points are not available for this paper at this time.
Bis vor kurzem nutzte die öffentliche Verwaltung hauptsächlich sogenannte 'harte Indikatoren', wie Ressourcen und Ergebnisse, um die Leistung zu überwachen. Ein erhöhtes Augenmerk auf Rechenschaftspflicht und Fragen zu Auswirkungen und Ergebnissen hat die Einführung von 'weichen' Indikatoren angeregt - z.B. Ziele zur Zufriedenheit der Bürger und Benutzer. Darüber hinaus gibt es eine steigende Nachfrage nach Informationen über die Leistung in Bezug auf 'Governance' insgesamt, einschließlich 'Lebensqualität'-Indikatoren. Politiker, Journalisten und Bürger äußern zunehmend ihre Bedenken über ein sinkendes Vertrauensniveau in die Regierung und die nachteiligen Auswirkungen, die dies auf die Regierung und den Zusammenhalt der Gesellschaft hat - sie scheinen anzunehmen, dass mehr Vertrauen und mehr Zufriedenheit gleichbedeutend mit besserer Regierungsführung sind. Eine Verbesserung der Qualität der Regierungsführung wird somit auch zu zufriedeneren und vertrauensvolleren Bürgern führen. Dieser Artikel zeigt, dass aktuelle Versuche, Vertrauen und Zufriedenheit in die Regierung zu messen, irreführend sind, wenn sie behaupten, gute Regierungsführung zu messen, aus zwei Gründen. Erstens ist Zufriedenheit schwer zu messen und sehr dienstspezifisch. Zweitens ist Vertrauen in die Regierung leichter zu messen, aber die Zusammenhänge mit guter Regierungsführung sind alles andere als klar. Selbst wenn Vertrauen in die Regierung gemessen werden kann, ist es überhaupt nicht klar, ob Veränderungen im Vertrauensniveau tatsächlich durch regierungsbezogene Faktoren beeinflusst werden. Wir schlagen schließlich die Hypothese vor, dass Vertrauen möglicherweise unzureichend, aber notwendigerweise Teil eines Satzes von Indikatoren sein könnte, die unnötig, aber ausreichend für gute Regierungsführung sind.
Bouckaert et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.