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Dieser Artikel untersucht die enge Verbindung zwischen Hochschulbildung und Lesen. Ich ziehe die Ressourcen der Literaturwissenschaft heran, um das Phänomen des bildungsbezogenen ‚Engagements‘ zu beleuchten. Ich erforsche die Lesarten, die in der phänomenologischen Literaturtheorie von Rita Felski und Marielle Macé angeboten werden, und erweitere ihre ‚Stilistik des Daseins‘ auf die Hochschulbildung, um den ‚ereignisreichen‘ Charakter des Engagements zu erörtern: Es liegt nicht in der Macht von Lehrenden oder Lernenden, Engagement zu ‚bewirken‘. Anstelle einer pädagogischen ‚Methode‘ zeige ich, wie Padraig Hogans Behandlung von Bildung als ‚Courtship of Sensibility‘ mit dieser phänomenologischen Behandlung des Engagements übereinstimmt. Damit kann ich veranschaulichen, wie Engagement im Spannungsfeld zu instrumentellen Ansätzen des Lehrens und Lernens steht. Ich schließe mit einem ethischen Verhältnis der wechselseitigen Zugehörigkeit zum Lehrstoff als Korrektiv zur Zentralität des ‚Wissens‘ in den jüngsten Versuchen, die unterschiedlichen Grade und Objekte des Engagements zu vereinen.
David Aldridge (Mon,) hat diese Frage untersucht.