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Empirische Beweise deuten darauf hin, dass das Feld der Informationssysteme weiterhin vom positivistischen Paradigma und der Nutzung quantitativer Methoden dominiert wird. Dies geschieht trotz der Vielfalt verfügbarer Forschungsmethoden, dem Aufkommen einer interpretativen Tradition und einigen isolierten Beispielen für methodologischen Pluralismus. Obwohl es bedeutende Beiträge zur Anleitung des Unterrichts in qualitativen Forschungsmethoden gegeben hat, wurden nur wenige Studien unternommen, die die tatsächlich vermittelte Ausbildung und die möglichen Auswirkungen auf die Qualität und Quantität qualitativer Forschungsartikel in unseren Zeitschriften betrachten. Diese explorative Studie zielt darauf ab, Einblicke zu geben, welche Ausbildung bereitgestellt wird, mit welchen Problemen konfrontiert wird und welche möglichen Hindernisse für die Veröffentlichung qualitativer Forschung bestehen. Die Daten wurden aus Interviews mit einem Panel internationaler Kollegen gesammelt, die über ein breites Spektrum an Erfahrungen im Unterrichten und Anwenden qualitativer Methoden verfügen. Grounded Theory wird verwendet, um aufkommende und miteinander verbundene Themen zu identifizieren. Perspektiven des erfahrungsbasierten und sozialen Lernens werden genutzt, um die Ergebnisse zu reflektieren, was ein erstes Verständnis der Komplexität des Lehrens und Durchführens qualitativer Forschung bietet. Theoretische sowie praktische Beiträge werden dazu geleistet, wie qualitative Forschung innerhalb der IS-Akademie eingeführt, entwickelt und erweitert werden kann, sowie zur weiteren Theorisierung von sozialem und erfahrungsbasiertem Lernen.
Galliers et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.