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Das Hauptziel der Studie besteht darin, die Dynamik der Interaktionen zwischen den Partnern (Pflegekräfte, Förderer, Berater, Patienten und Manager) zu verstehen, die am Implementierungsprozess eines integrierten Liefersystems beteiligt sind, das darauf abzielt, die Behandlung von Frauen mit Brustkrebs zu unterstützen. Vorläufige Ergebnisse ermöglichen es, Adoptions-/Widerstands-faktoren auf individueller, professioneller und organisatorischer Ebene sowie technologische Faktoren zu identifizieren. Sie geben Einblicke in die Herausforderungen, die bei der Neugestaltung von Arbeitsprozessen in einem interorganisationalen Umfeld zu bewältigen sind. Wichtige Adoptionsfaktoren sind die individuelle Teilnahme am Projekt und die positive Einschätzung der Vorteile des Systems sowohl durch Einzelpersonen als auch durch Berufsgruppen. Andererseits sind das Fehlen eines multidisziplinären Ausschusses und die Komplexität der Umgebung, der Aufgaben und der Technologie unter den als problematisch identifizierten Faktoren. In Bezug auf die Dynamik des Prozesses zeigt unsere Beobachtung, dass Förderer einen kontingenten und politischen Ansatz angenommen haben. Während diese Strategie in Gesundheitsorganisationen normalerweise als angemessen gilt, hat die durch diese Studie generierte Information ein besseres Verständnis für wichtige Faktoren und Mechanismen ermöglicht, die in den späteren Phasen der Implementierung berücksichtigt und angesprochen werden sollten.
Lapointe et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.