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ZIEL: Epidemiologische Beweise deuten darauf hin, dass Zeit im Freien das Risiko für Kurzsichtigkeit verringert, was auf eine mögliche Rolle von Vitamin D hindeutet. Diese Fall-Kontroll-Studie wurde durchgeführt, um zu bestimmen, ob Einzel-Nukleotid-Polymorphismen (SNPs) innerhalb von VDR bei 12q13.11 und GC bei 4q12-13 mit Kurzsichtigkeit assoziiert sind. METHODEN: Die Hauptanalyse wurde an 81 weißen Erwachsenen als Kontrollgruppe im Alter von 18 bis 50 Jahren mit einem sphärischen Äquivalent-Refraktionsfehler zwischen +0,50 und +2,00 D in beiden Augen und weniger als 1,50 D Astigmatismus durchgeführt. Betroffene kurzsichtige Probanden waren 289 nicht verwandte weiße Erwachsene, die mindestens 18 Jahre alt waren und mindestens -0,75 D Kurzsichtigkeit in beiden Hauptmeridianen beider Augen aufwiesen. ERGEBNISSE: Ein SNP innerhalb von VDR war in der multivariaten Analyse der Primärstichprobe signifikant mit Kurzsichtigkeit assoziiert (rs2853559: Odds Ratio = 1,99, P = 0,003). In einer Teilstichprobe von weniger schwer kurzsichtigen weißen Probanden zwischen -0,75 und -4,00 D waren drei SNPs innerhalb von VDR in einem multivariaten Modell nach Anpassung für multiple Vergleiche signifikant assoziiert (rs2239182: Odds Ratio = 2,17, P = 0,007; rs3819545: Odds Ratio = 2,34, P = 0,003; rs2853559: Odds Ratio = 2,14, P = 0,0035), was 12 % der Modelvariance über das Alter allein erklärte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Polymorphismen innerhalb von VDR scheinen mit niedrigen bis moderaten Mengen an Kurzsichtigkeit bei weißen Probanden assoziiert zu sein. Zukünftige Studien sollten untersuchen, ob dieser Befund repliziert werden kann, und die biologische Bedeutung dieser Variationen im Hinblick auf Kurzsichtigkeit erforschen.
Mutti et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.