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ZIEL: Wir zeigen, dass psychophysiologisch gesteuerte adaptive Hilfsmittel in Echtzeit die Leistung bei einer komplexen Luftfahrtaufgabe signifikant verbessern. Ein weiteres Ziel war es, die Bedeutung individueller Fähigkeiten der Bediener bei der Bereitstellung adaptiver Hilfsmittel zu bewerten. HINTERGRUND: Psychophysiologische Messungen sind nützlich zur Überwachung der kognitiven Arbeitslast in Labor- und realen Umgebungen. Sie können aufgezeichnet werden, ohne die Leistung der Aufgabe zu beeinträchtigen, und können in Echtzeit analysiert werden, was sie zu Kandidaten für die Bereitstellung von Schätzungen des Funktionszustands des Bedieners macht. Diese Schätzungen könnten verwendet werden, um zu bestimmen, ob und wann eine Systemintervention bereitgestellt werden sollte, um den Bediener zu unterstützen und die Systemleistung zu verbessern. METHODEN: Adaptive Automation wurde implementiert, während die Bediener eine unbesetzte Luftfahrzeugaufgabe ausführten. Psychophysiologische Daten wurden gesammelt und ein künstliches neuronales Netzwerk wurde verwendet, um in Echtzeit Phasen hoher und niedriger mentaler Arbeitslast zu erkennen. Die hohen Schwierigkeitsgrade, die zur Einleitung der adaptiven Automation verwendet wurden, wurden separat für jeden Bediener bestimmt, und ein gruppenbasiertes mittleres Schwierigkeitsniveau wurde ebenfalls verwendet. ERGEBNISSE: Psychophysiologisch bestimmte Hilfsmittel verbesserten die Leistung signifikant im Vergleich zu den Bedingungen ohne Hilfsmittel. Die Verbesserung war größer, wenn adaptive Hilfsmittel basierend auf individualisierten Kriterien bereitgestellt wurden, anstatt auf gruppenbasierten Kriterien. Die Verbesserungen waren signifikant größer als wenn die Hilfsmittel zufällig bereitgestellt wurden. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Ergebnisse zeigen, dass die psychophysiologische Bewertung des Funktionszustands des Bedieners in Echtzeit zu einer Leistungsverbesserung führte, wenn sie in einer geschlossen kreisförmigen adaptiven Automation mit einer komplexen Aufgabe integriert wurde. ANWENDUNG: Zukünftige Anwendungen dieser Forschung könnten verbesserte Arbeitsstationen umfassen, die adaptive Hilfsmittel verwenden, die vom Funktionszustand des Bedieners gesteuert werden.
Wilson et al. (Sun) untersuchten diese Frage.