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ZIEL: Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz und Determinanten von Behinderungen und der Rückkehr zur Arbeit nach schweren Verletzungen in einem niederländischen Trauma-Zentrum der Stufe I zu bewerten. METHODEN: Wir schlossen prospektiv 295 Patienten mit einem Injury Severity Score > oder = 16 ein, die zwischen Januar 1996 und Januar 1999 behandelt wurden. Alle Überlebenden erhielten 2000 einen Fragebogen per Post, mindestens 1 Jahr nach ihrer ersten Krankenhausaufnahme. Der Gesundheitszustand wurde mit dem EuroQol-5D-Instrument und der Glasgow Outcome Scale gemessen. Zusätzliche Fragen wurden zu kognitiven Funktionen und Rückkehrquoten zur Arbeit gestellt. Eine Regressionsanalyse wurde durchgeführt, um die Zusammenhänge zwischen diesen funktionalen Ergebnismaßen und den Patientenmerkmalen zu untersuchen. ERGEBNISSE: Von den 295 eingeschlossenen Patienten starben 99 (34%) im Krankenhaus oder während der Nachuntersuchung. Von den 196 Überlebenden wurde eine Antwort von 166 (85%) erhalten. Von den Überlebenden mussten 33% ihre Arbeit oder täglichen Aktivitäten aufgrund ihrer Verletzungen ändern. Von den 127 Patienten im Erwerbsalter (18-65 Jahre) waren 33 (26%) arbeitsunfähig und auf Sozialhilfe angewiesen. Probleme mit Mobilität, Selbstpflege, täglichen Aktivitäten, Schmerzen/Beschwerden, Angst/Depression und kognitiven Fähigkeiten wurden bei 34%, 15%, 51%, 58%, 37% bzw. 57% festgestellt. Der EuroQol-5D-Zusammenfassungswert (0,76) lag weit unter dem der allgemeinen Bevölkerungsnormen. Die Anzahl der betroffenen Körperregionen, die Schwere der Verletzung (Injury Severity Score > oder = 25) und Geschlecht (weiblich) waren signifikante unabhängige Prädiktoren für ein schlechteres langfristiges funktionales Ergebnis. SCHLUSSFOLGERUNG: Schweres Trauma hat einen erheblichen Einfluss auf die langfristige Funktion. Empirische quantitative Daten, wie sie in dieser Studie präsentiert werden, ermöglichen es uns, die Belastung durch Verletzungen zu schätzen und die Qualität der Trauma-Versorgungsprogramme zu bewerten.
Vles et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.
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