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Prekäre Beschäftigung und unbezahlte Arbeit sind häufige Merkmale der kulturellen und kreativen Industrien. Während die bestehende Literatur den Nutzen der beruflichen Entwicklung beim Aufbau von Karrieren hervorhebt, konzentriert sie sich eher auf selbstgesteuerte als auf formalisierte Aktivitäten. Soziales Kapital und soziale Benachteiligung werden als wichtige Faktoren anerkannt, die den Karriereerfolg einschränken. Es ist jedoch unklar, ob formalisierte Programme zur beruflichen Entwicklung Vorteile bieten, um solche Barrieren zu überwinden. Dieser Artikel untersucht ein Programm zur beruflichen Entwicklung, das von einer staatlich geförderten Kulturagentur geleitet wird und Kulturarbeitern die Möglichkeit bietet, „Übergangsförderer“ von Bildung zu Arbeit zu entwickeln. Anhand von Daten von 45 Teilnehmern des Venice Biennale Professional Development Program des Australia Council for the Arts stellen wir fest, dass das Programm den Zugang zu drei Übergangsförderern ermöglicht (Berufserfahrung, soziale Kontakte und internationale Erfahrung). Allerdings stellt das Fehlen von Struktur im Programm sicher, dass die Vorteile der Teilnahme am effektivsten für diejenigen sind, die einen proaktiven Ansatz verfolgen, um sich an Veranstaltungen zu beteiligen und soziale Beziehungen aufzubauen.
Vincent et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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