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Hausärzte kümmern sich in der Regel über einen längeren Zeitraum um ihre Patienten, daher können Anfragen, nicht nur die Behandlung eines Patienten einzustellen, sondern ihm auch bei einem Suizid zu helfen, intensiv stressige Situationen für Ärzte schaffen. Um jedoch die bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten, ist die kompetente Kommunikation über die Option der ärztlich assistierten Suizide (PAS) sowie die Einschätzung des Ursprungs und der Aufrichtigkeit der Anfrage von großer Bedeutung. Dies gilt insbesondere, da die Anfragen von Patienten nach PAS auch ein Indikator für unerfüllte Bedürfnisse oder Anliegen sein können. Dreiundzwanzig qualitative, halbstrukturierte Interviews wurden durchgeführt, um dieses vielschichtige, komplexe Thema umfassend zu erkunden und Hausärzten zu ermöglichen, mögliche Schwierigkeiten beim Erbitten von Hilfe auszudrücken. Die Analyse der gesammelten Daten zeigt drei Hauptthemen, warum Hausärzte es schwierig finden könnten, professionell über PAS zu kommunizieren: Bedenken um ihr eigenes psychisches Wohlbefinden, widersprüchliche persönliche Werte oder ihr Verständnis ihrer professionellen Rolle. Im Diskussionsteil dieses Papiers bewerten wir diese unterschiedlichen Themen neu, um ethisch zu diskutieren und zu analysieren, wie potenzielle Barrieren für die professionelle Kommunikation bezüglich PAS überwunden werden könnten.
Otte et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.