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Im Jahr 2007 machten klimainduzierte Migrationsthemen einen riesigen Sprung auf die internationale politische Agenda, zeitgleich mit einem wachsenden Interesse an und der Bedeutung der Klimasicherheit. Was seit den 1980er Jahren ein technisches Non-Problema gewesen war, wurde für einen kurzen Zeitraum zu einer der am stärksten betonten Folgen des Klimawandels. Nach drei Jahren Fluidität in Bezug auf Akteure, Institutionen und konzeptionelle Rahmungen erreichten Fragen des Klimawandels und der Migration 2010 eine formale Anerkennung im Cancún-Anpassungsrahmen, was eine neue Ära für politische Diskussionen über klimainduzierte Migration einleitete. Dieser Artikel zeigt auf, warum dieses Thema, das den politischen Entscheidungsträgern und der Wissenschaft seit mindestens zwei Jahrzehnten bekannt war, zu diesem spezifischen Zeitpunkt einen so großen Sprung auf der Agenda machte. Der Artikel stützt sich auf reichhaltiges primäres Interviewmaterial sowie auf einen analytischen Rahmen, der auf dem Multiple-Streams-Rahmen basiert, um diese Frage systematisch zu beantworten. Dabei bietet der Artikel primär einen empirischen Beitrag zum Wissen und Verständnis der spezifischen Agenda-Setzungsmechanismen klimainduzierter Migration im internationalen politischen Kontext.
Elin Jakobsson (Fri,) hat diese Frage untersucht.
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